Die Streckenerkundung geht endlich los!

Seit Beginn des Jahres laufen die Vorbereitungen für den Transeuropalauf 2021.

In gut einer Woche macht sich ein Erkundungsteam auf nach Tallinn, Estland. Die Aufgabe des Teams ist es die ersten 1600km der Laufstrecke auf ihre Laufbarkeit zu prüfen, denn wir schicken keine Teilnehmer*innen auf eine Strecke, die wir nicht selbst kennen! Dabei wird das Team (Manfred und Brigitte Leismann) nicht nur die 1600lm von Estland, Lettland, Litauen über Polen (Goldap, Danzig, Ostseeküstenradweg, Swinemünde) bis Deutschland (Usedom, Berlin) per PKW, Fahrrad und zu Fuße unter die Lupe nehmen, sondern den Transeuropa-Lauf 2021 auch in den Städten, die als Etappenorte geplant sind, bekanntmachen; sich dort mit den Behörden in Verbindung setzen und mögliche Unterkünfte für die Läuferinnen und Läufer besichtigen. Jede Stadt erhält von uns eine Art Bewerbungsmappe.

Die ersten 1600km sind eher als „flach“ zu bezeichnen bevor es in Deutschland zwischen Berlin und Köln in die Mittelgebirge geht. Hier wird im Harz zum Beispiel der berühmte „Brocken“ erklommen.
Ein Höhepunkt der ganz besonderen Art für die Teilnehmer des Wettbewerbes „Berlin-Paris“, der in den Transeuropa-Lauf 2021 intregriert ist, wird sicherlich die Zielankunft AUF dem Eiffelturm werden.
Frankreich, Spanien und Portugal werden nächstes Jahr erkundet. Auch hier (insbesondere in Spanien) warten viele Höhenmeter auf die Teilnehmer.

Das Erkundungsteam (Manfred & Brigitte) ist hochkarätig.
Beide waren als Teilnehmende / Helfende schon bei etlichen großen Ultra-Etappenläufen mit von der Partie. Manfred hat den Transeuropa-Lauf 2003 (Lissabon-Moskau) erfunden, ist ihn selber gelaufen und hatte auch damals im Vorfeld – zusammen mit Brigitte – die Strecke erkundet (die Transeuropa-Läufe 2003, 2009 und 2012 wurde von Ingo Schulze organisiert). Und wer Anfang der 2000er Jahre in Russland klar kam, der sollte im Jahr 2019 mit dem Baltikum keine Probleme haben. Die beiden wissen also was sie tun.

Organisator Oliver Witzke wird von Deutschland aus, während der gut 3-wöchigen Erkundungstour der beiden, für das „RAE2021“ („Race Across Europe 2021“, so die offizielle Bezeichnung), weiterarbeiten.

Derzeit sind bereits 28 Personen für das große Rennen gemeldet. Unter ihnen sind Teilnehmende aus Japan, China, der Schweiz, Finnland und Großbritannien. Ganz stark vertreten sind die Franzosen. Auch für Berlin-Paris haben sich schon Teilnehmende gefunden. Zudem sind Einzeletappenstarts möglich, um Transeuropa-Laufluft zu schnuppern.
So wie es nach derzeitigem Planungsstand ausschaut, wird der Transeuropa-Lauf 2021 das (nach 2003) härteste Rennen, das es bisher gegeben hat, denn die Teilnehmenden werden auf ihrer Abenteuerreise durch Europa im Schnitt täglich mehr als 74km bewältigen müssen!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.